Arzt- und Krankenhaussuche

Suchen und Finden von Ärzt*innen und ihren Fachrichtungen

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Wie finde ich den richtigen Arzt?

Für einen guten Einstieg in die Suche nach einer passenden Ärztin oder einem passenden Arzt, finden Sie hier eine Übersicht mit Internetseiten.

https://www.weisse-liste.de/de/arzt/arztsuche/
Die Weisse Liste beinhaltet:

  • Eine Suche nach Haus- und Fachärzt*innen sowie Zahnärzt*innen
  • Eine Arztsuche nach Fachgebiet /Nachname/Zusatzbezeichnung, Ort oder Postleitzahl sowie Einschränkung des Umkreises
  • Die Spezifikation der Suche durch eine Vielzahl an Filtermöglichkeiten

Ein Angebot von: Bertelsmann Stiftung in Partnerschaft mit den Dachverbänden der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen, BARMER, AOK

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/?id=368
Auf dieser Internetseite finden Sie die Rufnummern der Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV). Sie helfen dabei, einen Termin bei Fachärzt*innen oder Psychotherapeut*innen ohne lange Wartezeiten zu finden.
Ein Angebot von: Bundesgesundheitsministerium

https://www.dgsp.de/seite/278044/sport%C3%A4rztliche-untersuchung.html
Auf dieser Internetseite finden Sie eine Liste von Sportmediziner*innen. Bei diesen Ärzt*innen können Sie sportmedizinische Untersuchungen durchführen lassen. Sie erhalten Informationen darüber, wann bestimmte Krankenkassen entsprechende Untersuchungen fördern.
Ein Angebot von: Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP)

https://www.kbv.de/html/BundesarztsucheApp.php
Hierbei handelt es sich um eine App, die Sie auf Ihr Smartphone laden können. Mit ihrer Hilfe können Sie in ganz Deutschland schnell Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen in Ihrer Nähe finden.
Ein Angebot von: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Wie finde ich das richtige Krankenhaus?

Grafisch dargestellt ist ein Krankenhaus, auf welches ein Standortsymbol gerichtet ist, auf dessen Mitte ein Kreuz als Zeichen für Medizin abgebildet ist.
© Isared Honghin/Shutterstock.com

 

Vor einer stationären Behandlung, z. B. im Falle eines operativen Eingriffs, stellt sich die Frage, in welches Krankenhaus man gehen sollte.

Hier finden Sie Internetseiten, die Sie bei der Wahl des richtigen Krankenhauses unterstützen können.

 

 

https://www.weisse-liste.de/de/krankenhaus/krankenhaussuche/
Die Krankenhaussuche der Weissen Liste beinhaltet:

  • Eine Krankenhaussuche abhängig von Krankheitsbild/Behandlung, Krankenhausname, Ort oder Postleitzahl sowie Umkreis
  • Einen Qualitätsvergleich unterschiedlicher Krankenhäuser auf Basis von Qualitätsberichten der Krankenhäuser. Sie finden Informationen bezüglich Betten, Operationen, Qualifikationen der Ärzt*innen und deren Behandlungserfolge. (Hier gelangen Sie zur Erläuterung, was ein Qualitätsbericht eines Krankenhauses beinhaltet)
  • Erfahrungen ehemaliger Patient*innen (Hier gelangen Sie zur Erläuterung, wie die Erfahrungsberichte ehemaliger Patient*innen entstehen)
  • Sofern Ihre Krankenkasse Partner der Weißen Liste ist, lassen sich auf der jeweiligen Seite häufig Zusatzinformationen finden, die das Angebot der Weißen Liste ergänzen

Ein Angebot von: Bertelsmann Stiftung in Partnerschaft mit den Dachverbänden der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen

https://www.deutsches-krankenhaus-verzeichnis.de/
Die Krankenhaussuche „Deutsche Krankenhaus Verzeichnis“ beinhaltet:

  • eine Krankenhaussuche abhängig von Krankheitsbild/Behandlung, Fachabteilung, Leistungsangebot und vielen weiteren Filtern
  • Einen Qualitätsvergleich unterschiedlicher Krankenhäuser auf Basis von Qualitätsberichten der Krankenhäuser (Struktur, Leistungsspektrum der Fachabteilungen, erbrachte Leistungsbereiche, ausgewählte Qualitätsindikatoren)
  • Eine Suche nach Deutschen Krankenhäusern auf Englisch (Hier gelangen Sie direkt zu diesem Angebot)
  • tagesaktuelle Informationen (Krankenhäuser können Inhalte im DKV jederzeit aktualisieren)

Ein Angebot von: Deutschen Krankenhausgesellschaft und 16 Landeskrankenhausgesellschaften

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/aerzte-und-kliniken/so-finden-sie-das-geeignete-krankenhaus-10410
Diese Internetseite liefert Tipps für die Suche nach dem richtigen Krankenhaus sowie Informationen über das Thema Qualitätsberichte. Zudem finden Sie auf dieser Seite eine Checkliste mit hilfreichen Punkten, an denen Sie sich bei Ihrer Krankenhaussuche im Internet orientieren können.
Ein Angebot von: Verbraucherzentrale

Welche Ärzte gibt es?

Es sind 9 animierte Ärzt*innen zu sehen, die teilweise Klemmbretter in den Händen halten, Kittel tragen und Stethoskope mit sich führen.
© ProStockStudio/Shutterstock.com

Hier finden Sie eine Übersicht und Erklärung von Facharztrichtungen und deren Bedeutung.

Anästhesiologie

Fachärzt*innen für Anästhesiologie (Anästhesiolog*innen/Anästhesist*innen) begleiten Patient*innen durch den gesamten Prozess der Anästhesie/Narkose und stehen ihnen vor, während und nach dem medizinischen Eingriff zur Seite. Das heißt, sie untersuchen die Patient:innen vor einer Operation und führen das Narkoseverfahren durch. Sie überwachen die Patient*innen außerdem während und nach der Narkose.1,2

Anatomie

Fachärzt*innen für Anatomie befassen sich mit dem Aussehen, der Lage und Struktur von Organen, Körperteilen, Gewebe und Zellen sowie deren Funktion.1,2

Arbeitsmedizin

Fachärzt*innen für Arbeitsmedizin (Arbeitsmediziner*innen) beschäftigen sich mit dem Zusammenhang von Arbeit und Gesundheit. Deshalb helfen sie dabei, Berufskrankheiten vorzubeugen und zu behandeln. Ihr Ziel ist es, die körperliche und geistige Gesundheit und die Leistungsfähigkeit von arbeitenden Menschen zu erhalten.1,2

Augenheilkunde

Fachärzt*innen für Augenheilkunde (Ophthalmolog*innen) beschäftigen sich mit Funktionsstörungen und Erkrankungen des Auges und des Sehsinns.1,2

Biochemie

Fachärzt*innen für Biochemie beschäftigen sich mit den Zellen des Körpers und deren Aufgaben. Sie untersuchen auch, welche Stoffe im Körper ab- und umgebaut werden.1,2

Chirurgie

Allgemeine Chirurgie

Fachärzt*innen für Allgemeinchirurgie (Allgemeinchirurg*innen) beschäftigen sich mit der Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Nachsorge von chirurgischen Erkrankungen und Verletzungen. Sie führen unter anderem Operationen durch.1,2

Gefäßchirurgie

Fachärzt*innen für Gefäßchirurgie (Gefäßchirurg*innen) beschäftigen sich mit der Vorbeugung, Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Blutgefäßsystems. Zum Beispiel behandeln sie verschlossene oder erweiterte Schlagadern (Arterien) sowie chronische Venenerkrankungen.1,2

Herzchirurgie

Fachärzt*innen für Herzchirurgie (Herzchirurg*innen) beschäftigen sich mit der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen des Herzens. Auch herznahe Organe und dazugehörige Gefäßstrukturen werden von Herzchirurg*innen behandelt.1,2

Kinderchirurgie

Fachärzt*innen für Kinderchirurgie (Kinderchirurg*innen) beschäftigen sich mit der Diagnose, der Behandlung und der Nachsorge von chirurgischen Erkrankungen, Fehlbildungen, Tumoren, und Verletzungen bei Kindern.1,2

Orthopädie und Unfallchirurgie

Fachärzt*innen für Orthopädie und Unfallchirurgie (Orthopäd*innen und Unfallchirurg*innen) beschäftigen sich mit der Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates. Zum Bewegungsapparat gehören das Skelett, die Muskeln sowie Gelenke, Bänder und Sehnen.1,2

Plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie

Fachärzt*innen für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie (Plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurg*innen) beschäftigen sich mit der Veränderung von Organen und/oder der Haut aus ästhetischen oder funktionellen Gründen. Ein Körperteil oder seine Funktion kann z. B. durch einen Unfall oder eine Operation verändert sein. Manche Körperteile oder Funktionen können dann wiederhergestellt werden. Es kann auch nur das Aussehen eines Körperteils verändert werden.1,2

Thoraxchirurgie

Fachärzt*innen für Thoraxchirurgie (Thoraxchirurg*innen) beschäftigen sich mit der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen sowie Verletzungen des Brustkorbs. Dieser umfasst z. B. die Lunge, das Bronchialsystem oder das Zwerchfell.1,2

Viszeralchirurgie

Fachärzt*innen für Viszeralchirurgie (Viszeralchirurg*innen) beschäftigen sich mit der Vorbeugung, Diagnose, operativen Therapie und Nachbehandlung von Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen der inneren Organe. Dazu gehören z. B. Speiseröhre, Magen, Gallenwege, Dünn- und Dickdarm, Leber oder Bauchspeicheldrüse.1,2

Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Fachärzt*innen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe (Frauenärzt*innen; Gynäkolog*innen) befassen sich mit den weiblichen Geschlechtsorganen und dem Hormonhaushalt (Endokrinologie). Sie beraten zu Themen wie z. B. Verhütung und begleiten Schwangerschaften. Zudem beschäftigen sie sich mit der Diagnose, Behandlung und Nachsorge von geschlechtsspezifischen Krankheiten der Frau.1,2

Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Fachärzt*innen für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (Hals-Nasen-Ohren-Ärzt*innen) beschäftigen sich mit Funktionsstörungen, Erkrankungen, Verletzungen, Fehlbildungen und Tumoren im Bereich des Ohres, der Nase und des Halses. Sie helfen bei der Vorsorge und Diagnose, aber auch bei der Behandlung. Daran schließt sich häufig eine Nachbehandlung oder Rehabilitation an.1,2

Haut- und Geschlechtskrankheiten

Fachärzt*innen für Haut- und Geschlechtskrankheiten (Hautärzt*innen; Dermantolog*innen; Venerolog*innen) beschäftigen sich mit Erkrankungen der Haut sowie der Unterhaut und hautnahen Schleimhäute. In diesem Gebiet findet man dazu noch die Allergologie, welche sich mit Allergien beschäftigt.1,2

Humangenetik

Fachärzt*innen für Humangenetik (Humangenetiker*innen) beschäftigen sich mit der Erkennung und Behandlung genetisch bedingter und mitbedingter Erkrankungen. Eine genetisch bedingte Krankheit findet sich in unserem Erbgut, also der DNA wieder. Deshalb sind solche Krankheiten häufig vererbbar. Solche Erkrankungen sind vielfältig und können verschiedene Symptome haben.1,2

Innere Medizin und Allgemeinmedizin

Allgemeinmedizin

Fachärzt*innen für Allgemeinmedizin arbeiten meistens als niedergelassene Hausärzt*innen. Sie sind erste ärztliche Ansprechpartner*innen bei allen Gesundheitsproblemen und überweisen die Patient*innen, wenn nötig, an spezielle Fachärzt*innen.1,2 Die Allgemeinmedizin leistet die grundlegende Gesundheitsversorgung und hilft bei der Orientierung.

Innere Medizin und Angiologie

Fachärzt*innen für Innere Medizin und Angiologie (Angiolog*innen) beschäftigten sich mit Störungen und Erkrankungen der Gefäße (Arterien, Venen und Lymphgefäße). Eine Ausnahme bilden hierbei die Herzkranzgefäße, die in den Arbeitsbereich eines Kardiolog*innen fallen.1,2

Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie

Fachärzt*innen für Innere Medizin und Endokrinologie (Endokrinolog*innen) beschäftigen sich mit Störungen in der Hormonproduktion und Störungen in der Wirkungsweise von Hormonen. Fachärzt*innen für Innere Medizin und Diabetologie (Diabetolog*innen) beschäftigen sich mit der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus. Sie steht mit dem Hormon Insulin in Verbindung. Diabetolog*innen behandeln sowohl Erwachsene als auch Kinder und beide Formen des Diabetes (Diabetes Typ I und II).1,2

Innere Medizin und Endokrinologie

Fachärzt*innen für Innere Medizin und Gastroenterologie (Gastroenterolog*innen) beschäftigen sich mit den Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts und angrenzender Organe.1,2

Innere Medizin Hämatologie und Onkologie

Fachärzt*innen für Innere Medizin und Hämatologie (Hämatolog*innen) beschäftigen sich mit der Diagnostik und Therapie von Bluterkrankungen und Erkrankungen blutbildender Organe. Das wichtigste blutbildende Organ ist das Knochenmark. Bei der Behandlung von bösartigen Erkrankungen des Blutes oder des blutbildenden Systems überschneidet sich die Hämatologie mit der Onkologie. Fachärzt*innen für Innere Medizin und Onkologie (Onkolog*innen) beschäftigen sich mit bösartigen Tumorerkrankungen.1.2

Innere Medizin und Kardiologie

Fachärzt*innen für Innere Medizin und Kardiologie (Kardiolog*innen) beschäftigen sich mit Veränderungen und Erkrankungen des Herzens, der herznahen Blutgefäße und des Blutkreislaufs.1,2

Innere Medizin und Nephrologie

Fachärzt*innen für Innere Medizin und Nephrologie (Nephrolog*innen) beschäftigen sich mit Erkrankungen und Funktionsstörungen der Nieren.1,2

Innere Medizin und Pneumologie

Fachärzt*innen für Innere Medizin und Pneumologie (Pneumolog*innen) beschäftigen sich mit Erkrankungen der Lunge und der Bronchien.1,2

Innere Medizin und Rheumatologie

Fachärzt*innen für Innere Medizin und Rheumatologie (Rheumatolog*innen) beschäftigen sich mit der Diagnose, Therapie und Rehabilitation rheumatischer Erkrankungen (Entzündungen des Bewegungsapparats).1,2

Kinder- und Jugendmedizin

Fachärzt*innen für Kinder- und Jugendmedizin (Kinder- und Jugendärzt*innen) beschäftigen sich mit der Vorbeugung, Diagnose, Therapie, Rehabilitation und Nachsorge aller körperlichen, psychischen und psychosomatischen Erkrankungen, Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsstörungen und Behinderungen von Säuglingen, Kleinkindern, Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden.1,2

Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

Fachärzt*innen für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie (Kinder- und Jugendpsychiater*innen und –psychotherapeut*innen) beschäftigen sich mit der Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation psychischer und psychosomatischer Erkrankungen bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen.  Die Psychosomatik beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen Körper und Psyche. Wenn Kopf- oder Bauchschmerzen beispielsweise nicht durch eine Krankheit des Körpers, sondern durch Stress oder Kummer hervorgerufen werden, spricht man von Psychosomatik. Auch wenn entwicklungsbedingte Störungen oder Verhaltensauffälligkeiten zu Problem im Alltag der Kinder und Jugendlichen führen, kann man sich an Psychiater*innen oder Psychotherapeut*innen wenden.1.2

Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie

Fachärzt*innen für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie (Mikrobiolog*innen, Virolog*innen und Infektionsepidemiolog*innen) beschäftigen sich mit der Labordiagnostik von Krankheiten, die durch Mikroorganismen, Viren und andere übertragbare Stoffe ausgelöst werden. Mikroorganismen sind sehr kleine Lebewesen. Mit dem bloßen Auge sind sie nicht erkennbar, denn sie bestehen nur aus einer oder wenigen Zellen. Diese Berufsgruppe hat in der Regel keinen Kontakt zu Patient*innen.1,2

Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie

Fachärzt*innen für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (Mund-Kiefer-Gesichtschirurg*innen) beschäftigen sich mit der Vorbeugung, Erkennung, Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation von Erkrankungen in den Bereichen Gesicht und Mund. Dazu gehören z. B. Gaumen, Kiefer und Gesichtsschädel. Sie behandeln auch Verletzungen, Frakturen, Tumore und Fehlbildungen. Auch Prothesen und Implantate gehören zu ihren Aufgaben. Prothesen und Implantate können bei beeinträchtigten Körperfunktionen verwendet werden. Es können z. B. Zähne durch eine künstliche Alternative ersetzt werden.1,2

Neurochirurgie

Fachärzt*innen für Neurochirugie (Neurochirug*innen) beschäftigen sich mit der Erkennung, und der operativen und nicht-operativen Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation von Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen des zentralen Nervensystems, seiner Gefäße und seiner Hüllen.1,2

Neurologie

Fachärzt*innen für Neurologie (Neurolog*innen) beschäftigen sich mit der Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation der Erkrankungen des Nervensystems einschließlich der Muskulatur.1,2

Nuklearmedizin

Fachärzt*innen für Nuklearmedizin (Nuklearmediziner*innen) beschäftigen sich mit bildgebenden Verfahren. Sie können mithilfe einer Aufnahmen die Funktion oder die Durchblutung von verschiedenen Organen untersuchen. Dem Patienten oder der Patientin wird dazu ein radioaktives Medikament verabreicht, sodass sie Erkrankungen oder Funktionseinschränkungen erkennen können, wenn sich das radioaktive Medikament im Tumorgewebe anreichert.1,2

Öffentliches Gesundheitswesen

Fachärzt*innen für Öffentliches Gesundheitswesen beschäftigen sich mit gesundheitlichen Belangen der Bevölkerung und beraten Träger öffentlicher Aufgaben. Sie geben Anregungen zur Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Aufgaben in der Planung von Gesundheitsförderung, Prävention und gesundheitlicher Versorgung.1,2

Pathologie

Fachärzt*innen für Pathologie (Patholog*innen) beschäftigen sich mit der Erkennung von Krankheiten und ihrer Ursache. Eine der Aufgaben von Patholog*innen ist es, die Todesursache von Menschen festzustellen. Außerdem gehört es zu dem Fachbereich, beispielsweise Tumore und Entzündungen unter dem Mikroskop zu diagnostizieren.1,2

Neuropathologie

Fachärzt*innen für Neuropathologie (Neuropatholog*innen) beschäftigen sich mit krankhaften Veränderungen des Nervensystems und der Muskulatur.1,2

Pathologie

Fachärzt*innen für Pathologie (Patholog*innen) beschäftigen sich mit der Erkennung von Krankheiten und ihrer Ursache. Eine der Aufgaben von Patholog*innen ist es, die Todesursache von Menschen festzustellen. Außerdem gehört es zu dem Fachbereich, beispielsweise Tumore und Entzündungen unter dem Mikroskop zu diagnostizieren.1,2

Pharmakologie und Toxikologie

Fachärzt*innen für Pharmakologie und Toxikologie (Pharmakolog*innen/Toxikolog*innen) beschäftigen sich mit der Lehre von Giftstoffen. Auch Medikamente zählen in bestimmter Dosierung zu Giftstoffen.1,2

Physikalische und Rehabilitative Medizin

Fachärzt*innen für Physikalische und Rehabilitative Medizin (Physikalische und Rehabilitative Mediziner*innen) beschäftigen sich mit der Wiederherstellung des Gesundheitszustands von Patient*innen nach einer schweren Erkrankung oder einer großen Operation. Das Ziel ist, dass die Patient*innen wieder ein nahezu normales Leben führen können.1,2

Physiologie

Fachärzt*innen für Physiologie (Physiolog*innen) beschäftigen sich mit den Vorgängen und den Funktionen des menschlichen Körpers. Das Gebiet umfasst z.B. die Sinne, die Organe und die Atmung.1,2

Psychiatrie und Psychotherapie

Fachärzt*innen für Psychiatrie und Psychotherapie (Psychater*innen und Psychotherapeut*innen) beschäftigen sich mit die Psyche betreffenden, also seelischen Erkrankungen. Psychiater*innen und ärztliche Psychotherapeut*innen dürfen Medikamente verschreiben. Psycholog*innen bzw. Psychotherapeut*innen mit einem Psychologie- oder Psychotherapiestudium dürfen keine Medikamente verschreiben.1,2

Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Fachärzt*innen für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (Psychosomatiker*innen und Psychotherapeut*innen) beschäftigen sich mit der Wechselwirkung zwischen körperlichen Krankheiten und seelischen Belastungen. Es kann z.B. vorkommen, dass Patient*innen an Magen-Darm-Beschwerden leiden, die mit einer psychischen Belastung in Zusammenhang stehen.1,2

Radiologie

Fachärzt*innen für Radiologie (Radiolog*innen) beschäftigen sich mit der Erkennung und Behandlung von Erkrankungen mit Hilfe von Röntgenbildern, Computertomographien (CT) und Magnetresonanztomographie-Bildern (MRT). Das Erkennen von Krankheiten oder Frakturen wie z.B. eines gebrochenen Armes hat einen entscheidenden Einfluss auf die weitere Behandlung.1,2

Rechtsmedizin

Fachärzt*innen für Rechtsmedizin (Rechtsmediziner*innen) beschäftigen sich unter anderem mit der Untersuchung von Todesursache und Tathergang bei Leichen. Zu ihren Aufgaben gehört unter anderem die Spurensicherung. Sie untersuchen allerdings nicht nur Leichen, sondern auch Lebende, die Opfer von Gewaltverbrechen geworden sind.1,2

Strahlentherapie

Fachärzt*innen für Strahlentherapie (Strahlentherapeut*innen) beschäftigen sich mit dem Einsatz von Strahlen zur Krankeitsbekämpfung. In der Strahlentherapie geht man gegen Tumore vor. Sie wird entweder allein oder in Kombination mit einer Chemotherapie oder Operation angewendet.1,2

Transfusionsmedizin

Fachärzt*innen für Transfusionsmedizin (Transfusionsmediziner*innen) beschäftigen sich mit allen medizinischen Maßnahmen, die die Bereitstellung, Lagerung, Konservierung und Übertragung von Blut betreffen. Sie wählen beispielsweise Blutspender*innen aus und betreuen sie medizinisch.1,2

Urologie

Fachärzt*innen für Urologie (Urolog*innen) beschäftigen sich sowohl mit Störungen und Erkrankungen der Nieren und Harnwegen, als auch mit Erkrankungen und Fehlbildungen des männlichen Genitals.1,2

Fußnoten

1 Pschyrembel, W. (Hrsg.) (2001). Pschyrembel. Klinisches Wörterbuch. Mit klinischen Syndromen und Nomina. Begr. von O. Dornblüth (259. Auflage). Berlin: de Gruyter.

2 Bundesärztekammer, Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern (2018). (Muster)Weiterbildungsordnung 2018. Zugriff am 17.08.2021. Verfügbar unter https://www.bundesaerztekammer.de/aerzte/aus-weiter-fortbildung/weiterbildung/muster-weiterbildungsordnung/

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